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Die ÖBB-Immobilienmanagement GmbH startete im September 2009
gemeinsam mit der Stadt Wien sowie den Bezirksvertretungen des 4. und 10. Bezirks das städtebauliche Wettbewerbsverfahren für das ÖBB-Areal Landgutgasse/Laxenburgerstraße. Ziel war, ein städtebauliches Leitbild für die Entwicklung eines neuen Stadtteils mit Wohnungen, Büros, Schule und Kindergarten zu erarbeiten. Das Areal liegt nahe am künftigen Hauptbahnhof Wien und soll Raum für 1.400 Wohnungen und zahlreiche neue Arbeitsplätze bieten. Der Wettbewerb wurde im April 2010 abgeschlossen.
Entwicklungsgebiet mitten in der Stadt
Durch die großflächige Umgestaltung des Areals rund um den künftigen Hauptbahnhof Wien wird eine ca. 9 ha große, ehemalige Bahnfläche für die Stadtentwicklung frei. Das Gebiet liegt an der nördlichen Kante des 10. Wiener Gemeindebezirks und wird durch den Südtiroler Platz, die Laxenburger Straße, die Landgutgasse, den Waldmüllerpark sowie den Margareten- und den Wiedner Gürtel begrenzt. Das Areal ist nur 2,5 km Luftlinie vom Wiener Stadtzentrum entfernt und bildet eine der letzten innerstädtischen Flächenreserven Wiens. Diese einzigartige Lage, die hochwertige öffentliche Verkehrsanbindung und die Nähe zum künftigen Hauptbahnhof Wien machen das Areal zu einem spannenden, dynamischen
Stadtentwicklungsgebiet.
Lebenswertes neues Stadtviertel
Ab 2011 entsteht auf dem Areal in mehreren Etappen ein neuer Stadtteil mit einem
ausgewogenen Nutzungsmix. Rund 1.400 neue Wohnungen, 45.000 m² Büro- und
Gewerbeflächen, ein Schulcampus mit Kindergarten und großzügige Freiräume werden dieses Areal zu einem lebenswerten neuen Stadtviertel machen.

Zweistufiger EU-weiter Wettbewerb
Der städtebauliche Wettbewerb wurde in einem offenen und anonymen, 2-stufigen EU-weiten Verfahren durchgeführt. In der ersten Wettbewerbsstufe langten 61 Beiträge ein, von denen acht Beiträge in die zweite Wettbewerbsstufe gelangten. Beurteilt wurden die eingereichten Projekte von einer 11-köpfigen Jury, an dem u.a. VertreterInnen der Stadt Wien und der ÖBB-Immobilienmangement GmbH sowie FachexpertInnen teilnahmen. Die eingereichten Projekte wurden u.a. nach folgenden Kriterien bewertet: Umgang mit der Nutzungsdurchmischung und -vielfalt, Gestaltung der Frei- und Grünräume sowie verkehrsminimierende Aspekte.
Die nächsten Schritte
Mit der Durchführung dieses Wettbewerbs konnte ein erster wichtiger Schritt für die zukünftige Entwicklung dieses Stadtteils gesetzt werden. Die Wettbewerbssieger werden im nächsten Schritt mit der Erstellung des Leitbildes beauftragt, das bis zum Frühjahr 2011 fertig sein soll. Auf dieser Grundlage soll dann der Beschluss durch die Stadtentwicklungskommission Wien erfolgen. Das beschlossene Leitbild dient als Basis für die Umweltverträglichkeitsprüfung und die Verfahren zur Erlangung der Flächenwidmungs- und Bebauungsbestimmungen. Baubeginn für die ersten Bauten (Büros) wird voraussichtlich 2012 sein.
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